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Osno Lubuskie (Landkreis Slubice):
Rathaus Frankfurt (Oder) - Slubice - Südlicher Oderdeich - Basar - Kleiststein - Stare Biskupice - Sulow - Drzensko - Lubiechnia Wielka - Lubiechnia Mala - Osno Lubuskie - Swiniary - Radow - Starkow - Stare Biskupice - Drzecin - Pferdehof - Kleiststein - Slubice - Frankfurt (Oder)
= 70 Kilometer |

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GPS-Track
Tourkarte*
1. Tourvorschlag
2. Tourvorschlag |
osno2.gpx (63 KB)
osno4.gif * (27 KB)
osno5.pdf (54 KB)
osno6.pdf (55 KB) |
| * = Kartengrundlage: Landesvermessung und Geobasisinformation Brdbg. |
| Karten-Empfehlungen: |
Topografischer Stadtplan "Frankfurt (Oder) & Slubice"
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg Maßstab 1:12.500, ISBN 978-3-7490-4170-1
Radwanderkarte "Märkisch Oderland - Lebuser Land" Pietruska-Verlag Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3-934895-58-4
Touristenkarte "Euroregion Pro Europa Viadrina" Sygnatura-Verlag Maßstab 1:100.000, ISBN 83-87873-35-7 |
| Wetterbericht: |
Das 4-Tage-Wetter in Frankfurt (Oder) |
| Wasserstandsanzeige: | Der aktuelle Oder-Pegel in Frankfurt (Oder) |
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Der Europäische Fernwanderweg E-11:
Der Fernwanderweg E-11 hat seinen Ausgangspunkt in Amsterdam (Niederlande) und führt durch Deutschland, Polen und Litauen nach Riga (Lettland). Im Westen Polens überquert der Fernwanderweg, von Frankfurt (Oder) kommend, die Grenze in Slubice. Auf dem Gebiet der Wojewodschaft Lubuskie führt er durch Osno, Lubniewice, Bledzew, den Oder-Warthe-Bogen entlang bis nach Goscikowo und weiter in den Pszczewski-Landschaftspark nach Miedzychód.
In Osno Lubuskie (Drossen) findet man eine vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer auf einer Länge von 1369 Metern (ab 1477), die prunkvolle St-Jakobs-Kirche (ab 1298) und ein sehenswertes Rathaus (ab 1544) vor. Die Umgebung ist hügelig, meist bewaldet und von stillen Gewässern durchsetzt. Es bestehen gute Übernachtungsmöglichkeiten und gastronomische Einrichtungen, außerdem ein Schönheitszentrum mit verschiedenen Therapien sowie ein Erholungszentrum für die Sommermonate am Röthsee (Reczynek). Osno wurde vermutlich 1252 durch den Bischof von Lebus als Marktsiedlung angelegt. Durch Osno führte eine alte Handelsstraße von Westen in Richtung Miedzyrzecz (Meseritz). Archäologische Funde und der Baubeginn der St. Jacobikirche 1248 lassen darauf schließen, dass hier ein uraltes Siedlungsgebiet bestand und bereits vor der Stadtwerdung deutsche Siedler zugezogen sind. Die Stadt entwickelte sich zum Hauptort des Landes Sternberg und war die einzige Münzstätte in dieser Region, die die Polen seit 1945 nach dem früheren Bistum Ziemia Lubuska (Lebuser Land) nennen. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, die 1939 etwa 5.700 Einwohner zählte, schwer zerstört. Wichtige historische Gebäude blieben aber erhalten und werden gepflegt. Die frühere Einwohnerzahl wurde inzwischen wieder überschritten. Seit 1999 gehört Osno zum neugebildeten Landkreis Slubice.
Um das Jahr 1850 wurde auf der nordöstlichen Seite des Röthsees auf einer Anhöhe ein Friedhof für die jüdische Gemeinde errichtet. Das Gelände, das von einer Steinmauer umgeben ist, hat bis zum heutigen Tage überdauert. Innerhalb der Umzäunung sind sechs Grabsteinplatten vom Ende des 19. Jh. erhalten geblieben. Einige weitere sind nur in Fragmenten erhalten und über das Friedhofsgelände verstreut.
Auf einem erhöhten Platz an der Westseite des Röthsees (Reczynek) wurde 1937 der Dietrich-Eckart-Turm errichtet. Das Denkmal wurde aus Granitsteinen gebaut in Form eines turmartigen Monuments mit vier spitzbogigen Arkaden. Fälschlicherweise wird der Turm oft als Bismarkturm bezeichnet. Der Schriftsteller und Publizist Dietrich Eckart (1868-1923) war ab 1920 Mitbegründer und Chefredakteur vom "Völkischen Beobachter" und enger Bekannter von Adolf Hitler. Zu den Olympischen Sommerspielen 1936 ließ Hitler die heutige Waldbühne in Berlin als "Dietrich-Eckart-Bühne" zur Würdigung seines "väterlichen Freundes" eröffnen.
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| | Notruf-Service für Ausländer von Juni bis September: Bei Problemen bekommen Touristen in Polen telefonische Hilfe auf Deutsch, Englisch und Russisch. Der Notruf ist 10 - 22 Uhr erreichbar unter: Festnetz 0800 200 300 Handy 0608 599 999 Unbedingt mitnehmen: Ausweis, Handy, Radkarte, Regenjacke, Ersatzschlauch, Mineralwasser, Proviant. | |
| Wegpunkte: |
Erläuterungen:
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Rathaus 0,0 km:
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Start auf dem Rathausplatz |
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Von der Frankfurt (Oder) und Slubice verbindenden Grenzbrücke aus führt der Weg rechts auf dem Oderdeich entlang zum Großen Slubicer Basar, dann am Slubicer Stadion vorbei immer weiter in Richtung Osten. Sie erreichen alsbald am Kleiststein das ehemalige Kunersdorfer Schlachtfeld von 1759. Der Europäische Wanderweg E-11 zwischen Slubice und Osno ist mit einer gelben Wandermarkierung (siehe links) gekennzeichnet, die aber seit langem leider nicht mehr erneuert wurde und deshalb oft nur undeutlich zu erkennen ist! Benutzen sie unbedingt für ihre Radtour eine Radwanderkarte, die den Weg E-11 anzeigt (Empfehlung siehe oben). Als weiteres Hilfsmittel können sie diese Seite ausdrucken und mitnehmen. |
10,2 km:
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Am östlichen Ende des kleinen Dorfes Stare Biskupice biegt der Wanderweg hinter dem letzten Gehöft rechts ab eine kleine Anhöhe hinauf, führt später am Naturschutzgebiet „Torfowiska Sulowskie“ [Sulowicer Moore] entlang, erreicht am Kilometer 14,7 das Dorf Sulow und am Kilometer 18,4 die Gemeinde Drzensko. Hier ändert er seinen Verlauf in nördliche Richtung. |
21,4 km:
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In der Nähe der Kirche in Lubiechnia Wielka verläuft der Weg zunächst nach rechts. Hinter dem Dorf biegt er dann nochmals schräg nach rechts ab, um anschließend einen Wald zu erreichen. |
24,7 km:
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In der Ortschaft Lubiechnia Mala angelangt, führt der weitere Verlauf wiederum nach rechts, um an den Eisenbahnschienen nach links abbiegend im Anschluss einen See zu erreichen. |
28,2 km:
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Am Czyste Wielkie-See, vorbei am Strand und dem Zeltplatz, führt der Wanderweg entlang des Westufers. Nördlich des Sees nach rechts abbiegend verlässt man nun das Seengebiet, überquert später die Eisenbahnschienen, biegt dann nach links ab und nähert sich so den ersten Häusern in Osno Lubuskie. |
31,9 km:
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Hier in Osno Lubuskie überquert der Wanderweg die Brücke an der alten Wehrmauer der Stadt, die weitere Strecke führt an ihr entlang. Bevor der Weg in seinem weiteren Verlauf nach rechts führt, ist es unbedingt empfehlenswert, sich die gesamte, sehr gut erhaltene Wehranlage der Stadt mit zahlreichen Basteien und Türmen, aber auch die imponierende gotische Kirche aus dem 13. Jh. sowie das wunderschöne Rathausgebäude näher anzuschauen. |
| 33,2 km: |
Noch in der Stadt Osno befindet sich der Reczynek-See mit einem Strand und einem Campingplatz. Beim Umfahren des Sees Reczynek trifft man auf einen kleinen jüdischen Friedhof, der weitestgehend zugewachsen ist. Später kommt man an einer Freilichtbühne vorbei. An der Westseite des Sees erhebt sich auf der sogenannten Merlan-Höhe das Dietrich-Eckhart-Denkmal von 1937 als kleiner steinerner Aussichtsturm, von dem aus man den See und Stadtteile von Osno sieht. Dietrich Eckart war NSDAP-Mitglied und enger Mitarbeiter von Adolf Hitler. (Info-Quelle: www.osno.pl) |
| Rückweg: |
Sie verlassen die Stadt Osno auf der Fernverkehrsstrasse 137 in Richtung Slubice, also nach Süden. Hinter der Seenkette zweigt nach rechts eine kleine Nebenstrasse ab nach Swiniary, der sie folgen. Am südlichen Dorfausgang von Swiniary biegen sie nach rechts ab in Richtung Radow und radeln auf einer ruhigen, von Bäumen gesäumten Strasse einige Kilometer. Das Dorf Radow verlassen sie in Richtung Kowalow, fahren auf der Strasse Nr. 139 ca. 500 Meter nach Süden und biegen dann nach rechts ab auf einen Feldweg, der hinter den Bahngleisen in ein Waldgebiet führt. Sie radeln nun auf einem Waldweg nahezu geradeaus in Richtung Starkow. In dieser Gemeinde überqueren sie die Hauptstrasse und fahren auf einem Feld- und Waldweg weiter in südwestlicher Richtung bis Stare Biskupice. Nachdem sie auch dieses Dorf durchfahren haben, folgen sie der asphaltierten Strasse bis Drzecin. In diesem Ort verweist ein gelbes Werbeschild an einer Hauswand auf der linken Strassenseite auf die Ranch Drzecin. Kurz vor diesem gelben Schild zweigt ein Betonplattenweg nach links ab in Richtung Süden. Auf diesem ruppigen Weg erreichen sie die Ranch Drzecin und den Badesee, an dem sie eine Pause einlegen können. In der kleinen Ranch-Bar können Sie Getränke und kleine Snacks kaufen. Fahren sie danach auf dem Kopfsteinpflasterweg 100 Meter weiter Richtung Süden, so erreichen sie wieder den Fernwanderweg E-11, auf dem sie nach Westen radeln, vorbei am Kleiststein und am Slubicer Basar bis Frankfurt (Oder). |
| Diese Tour präsentiere ich auch bei www.gps-tour.info |
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