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Steinroute nach Czarnow im Landschaftspark Warthemündung (Gemeinde Gorzyca):
Rathaus Frankfurt (Oder) - Slubice - Nördlicher Oderdamm - Nowy Lubusz - Grenzturm Gorzyca - Gorzyca - Fort Zabice - Zabice - Czarnow - Beobachtungsturm Nationalpark - Fort Czarnow - Czarnow - See Zabiniec - Gorzyca - Owczary - Plawidlo - Slubice - Frankfurt (Oder)
= 70 Kilometer
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Navigations-Hilfen zum Herunterladen: |
GPS-Track
Tourkarte*
Tourvorschlag |
czar2.gpx (61 KB)
czar4.gif * (60 KB)
Steinroute.pdf (58 KB) |
| * = Kartengrundlage: Landesvermessung und Geobasisinformation Brdbg. |
| Karten-Empfehlungen: |
Topografischer Stadtplan "Frankfurt (Oder) & Slubice"
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg Maßstab 1:12.500, ISBN 978-3-7490-4170-1
Radwanderkarte "Märkisch Oderland - Lebuser Land" Pietruska-Verlag Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3-934895-58-4
Touristenkarte "Euroregion Pro Europa Viadrina" Sygnatura-Verlag Maßstab 1:100.000, ISBN 83-87873-35-7
Mapa Turystyczna "Park Krajobrazowy Ujscie Warty i Okolice" - Touristische Landkarte "Warthebruch", Sygnatura-Verlag, Maßstab 1:50.000, ISBN 83-7499-061-9 |
| Wetterbericht: | Das 4-Tage-Wetter in Frankfurt (Oder) |
| Wasserstandsanzeige: | Der aktuelle Oder-Pegel in Frankfurt (Oder) |
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Die Steinroute mit 9 Obelisken:
Eine Besonderheit ist die touristische Steinroute in der Großgemeinde Gorzyca, für die 2006 mit EU-Fördergeld ein Begleitheft und eine Begleitkarte entwickelt wurden. Die hier dargestellte Reihenfolge der neun Steine orientiert sich an der von mir gewählten Radroute und dem dabei aufgezeichneten GPS-Track. Die ersten drei Steine der Tour liegen direkt in Gorzyca:
Stein Nr. 1: "Marienkirche - erbaut 1765-68 an Stelle einer mittelalterlichen Pfarrkirche". Stein Nr. 2: "Gorzyca Handelsort - bekannt seit 1252, Stadt der Lebuser Bischöfe". Stein Nr. 3: "Gorzyca - Ort der Wiedervereinigung".
Stein Nr. 4 mit der Inschrift: "Felderlandschaft - das beste Biotop für Tiere" liegt im Eingangsbereich zum Fort Zabice.
In der Ortschaft Zabice befindet sich Stein Nr. 5 mit dem Text: "Mit jeder sterbenden Gattung nimmt deine Welt ab".
Unter den Ästen einer Pappel liegt in der Ortschaft Czarnow der Stein Nr. 6 mit der Inschrift: "Czarnow - Sitz der Störche".
Am Abzweig der Landstraße Nr. 22 (Kostrzyn-Slonsk) und der Kreisstraße 1313 (Czarnow-Gorzyca) kann man den Stein Nr. 7 finden mit dem Text: "Nationalpark "Warthemündung". Am Straßenrand steht ein hölzerner Aussichtsturm in Richtung des Nationalparks.
Zwei Steine der Steinroute liegen im Gebiet von Owczary. Am Platz vor dem Wiesenmuseum Owczary befindet sich der Stein Nr. 8 mit dem Text: "Schlossberg, Stelle nach mittelalterlichem Sitz Lebuser Bischöfe im 13. und 14. Jahrhundert".
Stein Nr. 9 liegt oben am Friedenswald und trägt die Inschrift: "Natur vereinigt Staaten".
Fort Zabice (Säpzig) wurde 1887 - 1890 errichtet. Ursprünglich war es eine permanente Batterie, die mit dem gleichzeitig erbauten und sehr ähnlichen Fort Tschernow (Czarnow) den Verkehrsknotenpunkt Küstrin mit seinen wichtigen Brücken und die Festung Küstrin von Süden her absicherte. Die in beiden Forts untergebrachte Artillerie sollte das Umfeld der Forts bis mehrere Kilometern beherrschen, den Angreifer am gewaltsamen Eindringen in die Festung und an der Einnahme der günstigen Beobachtungs- und Feuerstellungen auf den dominierenden Kannenbergen (südöstlich der Forts) hindern.
Das Streben nach einer möglichst kräftigen Bestreichung der zuletzt genannten Anhöhen bewirkte, dass beide Forts abweichende unregelmäßige Grundrisse erhielten.
Fort Säpzig galt von Anfang an als eine zu exponierte Stellung, um selbstständig einem förmlichen Angriff eines stärkeren Feindes zu trotzen. Es sollte aber Zeit gewinnen und das umliegende Gelände absichern. 1914 wurde das Fort um- und ausgebaut als bombensichere Kaserne für zwei Infanterie-Kompanien.
Außer einer Episode im Frühjahr 1945, als sich hier die Rotarmisten einnisteten, brauchte die Anlage niemals ihre eigentliche Bestimmung erfüllen. Während des 2. Weltkrieges befand sich im Fort eine Filiale der Sonnenburger Munitionsfabrik. Nach 1945 wurde das Fort teilweise verwüstet. Der linke Teil der Kaserne und die Kehlkaponiere wurden zerstört. Alle eisernen Teile, sofern sie noch vorhanden waren, verschwanden. Das Gelände wurde im Laufe der Jahre von der Natur eingenommen. Der die Anlage umgebende Waldstreifen stammt von einer Anpflanzung, die die Silhouette des Forts tarnen sollte. Heute gehört das Gelände der Gemeinde Gorzyca und wird von einer agrartouristischen Firma gepachtet. Der Zutritt für Individualtouristen ist rund um die Uhr möglich. Gruppenführungen können telefonisch (Gorzyca 500210411) vereinbart werden.
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| | Notruf-Service für Ausländer von Juni bis September: Bei Problemen bekommen Touristen in Polen telefonische Hilfe auf Deutsch, Englisch und Russisch. Der Notruf ist 10 - 22 Uhr erreichbar unter: Festnetz 0800 200 300 Handy 0608 599 999 Unbedingt mitnehmen: Ausweis, Handy, Radkarte, Regenjacke, Ersatzschlauch, Mineralwasser, Proviant. | |
| Diese Tour präsentiere ich auch bei www.gps-tour.info |
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