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Kunowice/Kunersdorf (Landkreis Slubice): Rathaus Frankfurt (Oder) - Verkehrskreisel Slubice - Südlicher Oderdeichweg - Großer Basar - Jüdischer Friedhof - Fernstrasse 29 - Gewerbegebiet - Bahntunnel - Kunowice - Dorfkreuz - Kleiststein - Pferdehof Drzecin - Ausbau Drzecin - Slubice - Kleiner Basar - Oderbrücke - Frankfurt (Oder)
= 21 Kilometer |

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GPS-Track
Tourkarte* |
kuno2.gpx (45 KB)
kuno4.gif * (67 KB) |
| * = Kartengrundlage: Landesvermessung und Geobasisinformation Brdbg. |
| Karten-Empfehlungen: |
Topografischer Stadtplan "Frankfurt (Oder) & Slubice"
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg Maßstab 1:12.500, ISBN 978-3-7490-4170-1
Radwanderkarte "Märkisch Oderland - Lebuser Land" Pietruska-Verlag Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3-934895-58-4
Touristenkarte "Euroregion Pro Europa Viadrina" Sygnatura-Verlag Maßstab 1:100.000, ISBN 83-87873-35-7 |
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| Wasserstandsanzeige: | Der aktuelle Oder-Pegel in Frankfurt (Oder) |
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Kunowice/Kunersdorf: Das kleine Dorf ist in die Geschichte eingegangen als Ort einer großen Schlacht im Siebenjährigen Krieg (1756-63). Am 12. August 1759 kämpfe eine preußische Armee mit 36.900 Mann Infanterie, 13.000 Mann Kavallerie und ca. 160 schweren Kanonen gegen das verschanzte Lager der russisch-österreichischen Truppen bei Kunersdorf. Die Absicht des preußischen Königs Friedrichs II. bestand darin, einen Flügel der alliierten Armee mit überlegenen Kräften anzugreifen und auf diese Weise die Front aufzurollen. Die unvollkommene Erkundung der russisch-österreichischen Stellungen durch den preußischen König selbst zwang ihn, seine Truppen am Morgen der Schlacht in den Wäldern bei Kunersdorf umzugruppieren. Dadurch ging das Überraschungsmoment verloren. Als die preußischen Abteilungen den linken Flügel der Russen auf dem Mühlberg angriffen, gelang es ihnen zwar, den Mühlberg in kurzer Frist zu erobern, ein weiteres Vordringen verhinderten jedoch inzwischen herangeführte russische Reserven. Es entspann sich ein stundenlanger Kampf um den Kuhgrund, in dessen Verlauf die preußischen Bataillone verbluteten und durch die russische Artillerie dezimiert wurden. Eine gewaltige Kavallerieattacke der verbündeten Reiterei entschied schließlich den Kampf zugunsten der Alliierten. Die preußische Armee wurde völlig geschlagen und flutete in die Wälder zurück. Friedrich II. schrieb am Abend an Minister Graf Karl Wilhelm Finck von Finckenstein: "Unser Verlust ist sehr groß. Von 48.000 Mann vor der Schlacht verfüge ich gegenwärtig nur noch über 3000. Alles flieht, und ich bin nicht mehr Herr meiner Leute ... Ich habe keine Hilfsmittel mehr, und ich muß gestehen, daß ich alles für verloren halte. Den Untergang meines Staates vermag ich nicht zu überleben. Adieu für immer."
Doch Friedrich II. zog nicht die Konsequenzen, von denen er so oft gesprochen hatte. Er beging weder Selbstmord, noch entsagte er der Krone. Vielmehr strebte er danach, sich der Verantwortung für die Niederlage zu entziehen ...
(Quelle: Olaf Groehler - Die Kriege Friedrichs II.)
In der Kunersdorfer Schlacht vom 12.08.1759 wurde der damals populäre Dichter und Major Ewald von Kleist schwer verwundet. An den Folgen dieser Wunden starb er wenige Tage später in Frankfurt (Oder). Ihm zu Ehren wurde 1999 ein Gedenkstein am Rand des ehemaligen Schlachtfeldes von 1759 aufgestellt: der Kleiststein.
Am 15. August 2009 veranstaltete das Collegium Polonicum Slubice, die Stadt Slubice und die Gemeinde Kunowice eine Nachbildung der Schlacht bei Kunersdorf. Daran beteiligten sich verschiedene Freizeitvereine aus Deutschland, Tschechien und Polen. Die nachgestellte Schlacht dauerte zirka 45 Minuten. Dabei entstanden neben anderen auch diese drei Fotos:
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| | Notruf-Service für Ausländer von Juni bis September: Bei Problemen bekommen Touristen in Polen telefonische Hilfe auf Deutsch, Englisch und Russisch. Der Notruf ist 10 - 22 Uhr erreichbar unter: Festnetz 0800 200 300 Handy 0608 599 999 Unbedingt mitnehmen: Ausweis, Handy, Radkarte, Regenjacke, Ersatzschlauch, Mineralwasser, Proviant. | |
| Diese präsentiere ich auch bei www.gps-tour.info |
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