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GPS-Radtourenvorschlag 09
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Reitwein (Landkreis Märkisch Oderland):

Rathaus Frankfurt (Oder) - Oderpromenade - Oder-Neisse-Radweg - Lebus - Wasserwerk - Kammweg nach Wuhden - Klessin - Wuhden - Podelzig - Priesterschlucht (Adonisröschen) - Reitwein (Wallberge, Schöne Aussicht, Shukow-Bunker, Schloss) - Zeisigberg Wuhden - Ausbau Klessin - Lebus - Oderberge - Oderwiesen - Abwasserwerk FF - Odertreppe am Kartoffelhaus in Frankfurt (Oder)

= 49 Kilometer


Navigations-Hilfen zum Herunterladen: GPS-Track
Tourkarte *
Tourvorschlag
reit2.gpx   (59 KB)
reit4.gif * (33 KB)
reit5.pdf   (80 KB)
* = Kartengrundlage: Landesvermessung und Geobasisinformation Brdbg.
Karten-Empfehlungen: Topografischer Stadtplan "Frankfurt (Oder) & Slubice"
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg
Maßstab 1:12.500, ISBN 978-3-7490-4170-1

Radwanderkarte "Märkisch Oderland-Lebuser Land"
Pietruska-Verlag
Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3-934895-58-4
Wetterbericht:Das 4-Tage-Wetter in Frankfurt (Oder)
Wasserstandsanzeige:
Telefon. Pegelansage:
Der aktuelle Oder-Pegel in Frankfurt (Oder)
(0335) 60 66 846
       
  Podelzig: Im 1354 erstmals urkundlich erwähnten Dorf Podelzig befinden sich die Naturschutzgebiete Priesterschlucht und Zeisigberg. Besondere Attraktion sind dort die im Frühjahr (Ende März bis Anfang Mai) blühenden Adonisröschen. Bereits im 15. Jh. wurde die Dorfkirche aus behauenen Granitfindlingen gebaut. Im 2. Weltkrieg zerstört, trotzte sie späteren Abrissaktionen. Inzwischen wurden die Reste der Kirche umgestaltet und wieder nutzbar gemacht.
Reitwein: Der Reitweiner Sporn, ein Ausläufer des Lebuser Höhenlandes, schiebt sich weit in das flache Auenland und trennt das Lebuser Bruch vom Oderbruch. Dort an seinem Fuss in schöner Lage befindet sich das Dorf Reitwein (1316 erste urkundliche Erwähnung). Schon im 4. Jh. lebten hier die Burgunder, ein germanischer Stamm. Im 7. Jh. siedelten sich hier Slawen an. Die Reste des slawischen Burgwalls mit zwei Plateaus und Wällen kann man oben auf den Reitweiner Bergen besichtigen. Im 10. Jh. wurde diese Burganlage zerstört.
Friedrich II. hielt sich im 7jährigen Krieg nach der verlorenen Schlacht bei Kunersdorf 1759 im heute nicht mehr existierenden Schloss Reitwein auf. Erstmals im 19. Jh. wurde der Ort als Ausflugsziel bekannt. Theodor Fontane erwähnte Reitwein in seinem Roman "Vor dem Sturm".
Ganz in der Nähe des Ortes befindet sich ein Nachbau des ehemaligen Befehlsstands von General Shukow. Von hier aus befehligte der sowjetische General ab 16. April 1945 den Sturm auf die Seelower Höhen. An Kriegszeiten erinnert auch die teilweise zerstörte Reitweiner Kirche. August Stüler, ein Schüler Schinkels, hat die Kirche im neogotischen Stil entworfen. Graf Rudolf Finck von Finckenstein lies sie 1855-1858 erbauen. Der Turm der Kirche wurde inzwischen wiedererrichtet. In zwei Ausflugsgaststätten finden Gäste heute verschiedene gastronomische Angebote. Auf dem Reitweiner Sporn bieten die Wanderziele Wallberge und "Schöne Aussicht" weite Blicke über die Oder nach Osten.
Achtung, bitte vor der Tour beachten, dass bei einem Oder-Pegelstand über 3 Meter (Pegelanzeiger an der Oderpromenade in Frankfurt oder im Internet » Link siehe oben) die Oderwiesen nicht befahrbar sind!
 
 
Unbedingt mitnehmen: Ausweis, Handy, Radkarte, Regenjacke, Ersatzschlauch, Mineralwasser, Proviant.
 
Diese Tour präsentiere ich auch bei www.gps-tour.info
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