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| GPS-Radtourenvorschlag 02 |
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 Forsthaus an der Spree (Landkreis Oder-Spree/Ostbrandenburg): Rathaus Frankfurt (Oder) - Nuhnen - Lichtenberg - Vorwerk Lichtenberg - Biegener Hellen - Biegen - Kersdorfer Schleuse - Forsthaus an der Spree - Kersdorf - Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Stadtwald - Frankfurt (Oder) = 53 Kilometer |
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GPS-Track
Tourkarte * |
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* = Kartengrundlage: Landesvermessung und Geobasisinformation Brdbg. |
| Karten-Empfehlungen: |
Topografischer Stadtplan "Frankfurt (Oder) & Slubice"
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg Maßstab 1:12.500, ISBN 978-3-7490-4170-1
Radwanderkarte "Oder-Spree-Seengebiet" Pietruska-Verlag Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3-934895-52-2
Wander- und Bikekarte "Schlaubetal" (Nr. 741) Kompass-Verlag Maßstab 1:50.000, ISBN 3-85491-797-X |
| Wetterbericht: |
Das 4-Tage-Wetter in Frankfurt (Oder) |
| Wasserstandsanzeige: | Der aktuelle Oder-Pegel in Frankfurt (Oder) |
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Hirsch-Denkmal: An der Kopfsteinpflasterstraße zwischen der Autobahn-Ausfahrt Briesen in Richtung Kersdorfer Schleuse steht dieses Denkmal aus Sandstein. Laut Text auf der Rückseite hat hier in der Jacobsdorfer Heide am 18. September 1696 der brandenburgische Markgraf und Kurfürst Friedrich III. (später als Friedrich I. zum ersten Preußenkönig ernannt, lebte von 1657 bis 1713) einen fünf Zentner schweren Hirsch mit eigener Hand erlegt ... mehr Infos
Kersdorfer Schleuse: Die Schleuse überbrückt die unterschiedlichen Wasserhöhen zwischen der Spree und dem Oder-Spree-Kanal. Am Kanalufer neben der Schleuse befindet sich das Gasthaus "Am Rehhagen". Der Spree-Radweg führt dort viele Radfahrer hin.
Forsthaus an der Spree: Ursprünglich 1767/87 als Forsthaus erbaut, wurde es zu DDR-Zeiten ab 1969 vom Ministerium für Staatsicherheit übernommen. Weitläufig wurde es von der Öffentlichkeit abgeschirmt - mit Zäunen, Garagen, Schuppen und Hundezwingern. Bunker und Kellerbar dienten konspirativen Zwecken. Das Haus hieß dann nur noch "Objekt 74" (PDF-Dateien: Forsthaus-Historie, Berliner Zeitung, ZEIT-Dossier, FOCUS-Artikel). Hier wurden ab 1980 ehemalige RAF-Terroristen wie z.B. Susanne Albrecht, Henning Beer und Inge Viet untergebracht, die dort zu "DDR-Bürgern" umgeschult und mit einer neuen Identität in die DDR entlassen wurden. Nach der deutschen Wiedervereinigung nutze für einige Jahre ein Brandenburgischer Touristenverein das Objekt für seine Zwecke. Seit 2003 betreibt ein Ehepaar im ehemaligen Forsthaus an der Flut eine sportorientierte Pension mit Gaststättenbetrieb. Am Spree-Radweg gelegen, kehren in der Saison (April-Oktober) viele Radfahrer und Wanderer dort ein.
Briesen: Der Ortsname Briesen stammt aus dem slawischen Wort für Birke (Berke, Brezem, Bryzinie) und bedeutet ursprünglich Birkendorf. Im Einzugsgebiet der Spree befanden sich früher ausgedehnte Sümpfe, Moore und Heidelandschaften. In der Ortsmitte von Briesen steht die Dorfkirche. Das Gebäude wurde als verputzter klassizistischer Saalbau mit quadratischem Westturm um 1835 anstelle des mittelalterlichen Vorgängers erbaut. Der Einfluss von Baumeister Schinkel ist sichtbar.
Pillgram: Im Dorfzentrum steht ein brandenburgisches Vorlaubenhaus. Von diesem Haustyp sind nur noch wenige im Land erhalten. Heute wird das Holzhaus für Ausstellungen, für Museumszwecke und für Vereinsaktivitäten genutzt. Wenige Schritte weiter an der kleinen Dorfkirche wurden nach der politischen Wende 1989/90 mehrere große Tafeln aufgestellt, die über Pillgram und die Geschichte des Jakobsweges informieren. Inzwischen sind die Orte Jacobsdorf und Pillgram als Stationen des wiedererweckten Pilgerweges anerkannt.
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| | Unbedingt mitnehmen: Ausweis, Handy, Radkarte, Regenjacke, Ersatzschlauch, Mineralwasser, Proviant. | |
| Wegpunkte: |
Erläuterungen: |
| • Rathaus |
Start am Rathaus in Richtung Oderufer. |
| • Ziegenwerder |
Über die Insel (Inselgaststätte) auf dem Oder-Neisse-Radweg nach Süden bis zum Carthausplatz (Infotafel). |
| • Carthausplatz |
Am Platz abbiegen auf die Große Müllroser Straße nach Westen. |
| • Gr. Müllroser Str. |
Durch den Straßentunnel unter dem Eisenbahndamm bergauf bis zur Kreuzung Leipziger Straße. |
| • Puschkinstraße |
In westliche Richtung weiter zur Kreuzung Markendorfer Straße / Weinbergweg / Damaschkeweg. |
| • Damaschkeweg |
In westlicher Richtung bis zur Nuhnenstraße, dort links abbiegen. |
| • Nuhnenstraße |
An Neumanns Apfelhaus rechts abbiegen, bergauf nach Nuhnen in Südwestrichtung, ab Autobahntunnel auf Nordstraße bis nach Lichtenberg. |
| • Lichtenberg |
In Westrichtung durch Lichtenberg auf Rosengartner Straße, Südstraße, sandigem Biegener Weg und Bauernweg (Kopfsteinpflaster) bis zum Vorwerk Lichtenberg, dort auf grasigem Feldweg in Westrichtung zum Wald Biegener Hellen. |
| • Biegener Hellen |
Zuerst bergab auf steinigem Sandweg bis zum Talgrund, dort geradeaus auf Grasweg bergauf in Westrichtung, danach auf festem Feldweg bis nach Biegen. |
| • Biegen |
Durch das Dorf auf der asphaltierten Fernstraße in Richtung Jacobsdorf (Westen) bis kurz vor der Autobahnauffahrt. |
| • Links Abbiegen! |
20 Meter vor der Autobahnauffahrt führt LINKS eine kleine schmale Asphaltstraße an der Südseite der Autobahn nach Westen, die bald zum schlaglöchrigen Feldweg wird. |
| • Siedlung Jacobsdorf |
Durch die Jacobsdorfer Siedlung am Galgenberg hindurch, am Westende der Siedlung auf asphaltierter Zufahrtsstraße weiter nach Westen. |
| • 2 x Abbiegen! |
Am Ende der schmalen Asphaltstraße an der nächsten Einmündung RECHTS abbiegen leicht bergauf in Richtung Jacobsdorf, aber nach ca. 100 Metern wieder LINKS abbiegen auf einen breiten Waldweg, der südlich der parallel verlaufenden Autobahn nach Westen führt. |
| • Links Abbiegen! |
Am Ende des schottrigen Waldweges LINKS abbiegen auf die Kopfsteinpflasterstraße, dort weiter nach Süden und vorbei am Hirschdenkmal bis zu einer Kreuzung. |
| • Rechts Abbiegen! |
An der Wald-Kreuzung nach rechts abbiegen auf Asphaltstraße in Richtung der Siedlung Kersdorfer Schleuse, dort weiter in Südwest-Richtung zur Schleuse. |
| • Kersdorfer Schleuse |
Für eine große Pause findet man 200 Meter östlich der Schleuse das "Gasthaus am Rehhagen" oder 800 Meter westlich der Schleuse hinter der hölzernen Fußgängerbrücke die Gaststätte "Forsthaus an der Spree". |
| • Holzbrücke |
Überqueren der Fußgänger- und Radfahrerbrücke, an der Zufahrt zum "Forsthaus an der Spree" rechts abbiegen und auf sandigem Waldweg nach Norden in Richtung A12/Kersdorf/Briesen. Vorher kann man das Angebot im Forsthaus testen. |
| • Autobahn 12 |
Kurz vor der Autobahnbrücke befindet sich das FWA-Wasserwerk. Hinter der Brücke rechts abbiegen und durch Kersdorf in Richtung Briesen. |
| • Briesen |
An der Briesener Sparkasse LINKS abbiegen, an der Kirche vorbei nach Norden zum Bahnübergang, weiter auf der Hauptstraße zum Briesener Ortsausgang in Richtung Petersdorf. |
| • Ortsausgang Briesen |
Vor dem Straßenteiler am Ortsausgang rechts auf sandigen Feldweg abbiegen, der erst parallel zur Straße verläuft und vor dem letzten Haus rechts in den Wald einbiegt, vorbei an einem verwilderten Gewerbegebiet. |
| • Waldweg/Feldweg |
Auf schottrigem Waldweg bis zu den Weiden am Vorwerk, auf dem Feldweg weiter in Ost-Richtung nach Jacobsdorf. |
| • Jacobsdorf |
Im Dorf rechts abbiegen nach Süden; kurz vor dem Bahnübergang nach Osten in Richtung Pillgram. |
| • Bahnschranke |
Hinter der Schranke bis ins Zentrum von Pillgram. Dort steht das Vorlaubenhaus und die Kirche mit Jakobsweg-Infotafeln. |
| • Bahnüberweg |
Auf der Pillgramer Hauptstraße zum östlichen Ortsausgang in Richtung Frankfurt. Hinter dem kleinen Straßenanstieg nach LINKS abbiegen auf einen kopfsteingepflasterten Feldweg. Alsbald ist der Bahnüberweg sichtbar. |
| • Waldstraße |
Nach dem Überqueren der Bahngleise weiter in Ost-Richtung, vorbei an "Wupis Imbiss" (früher Waldhaus Rosengarten) und vorbei am "Wildpark" auf der Fürstenwalder Poststraße in Richtung Frankfurt. |
• Westkreuz (Ende GPS-Track) |
Am Westkreuz (Fürstenwalder Poststr. / Nuhnenstr. / Birnbaumsmühle / A.-Bebel-Str.) endet die Beschreibung dieser Tour; in Ost-Richtung gehts zum Frankfurter Stadtzentrum.
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| Diese Tour präsentiere ich auch bei www.gps-tour.info |
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