Wie kommt man zur "Stimmersdorfer Kapelle"?
Empfohlen wird als Ausgangspunkt Mezni Louka (Rainwiese). Mit roter Markierung beginnt der Gabrielen-Steig am Westende des Ortes (in Richtung Großes Prebischtor). Ständig ansteigend überwindet der basaltgeschotterte, breite Weg im Bogen zunächst den Einschnitt des Cerny dul (Schwarztal). Mit einem Hohlweg-Abschnitt und gestuftem, steileren Anstieg kommt man an den Felsfuß der Kridelni stena (Flügelwand). Diese begleitet sie über eine lange Strecke und an ihrem südwestlichen Ende beinhaltet sie schließlich auch hoch oben die Stimmersdorfer Kapelle.

Im Wegverlauf fällt ihnen rechts ein langer, trockener Überhang über dem Weg auf, der durch die gelbe Farbe des bindemittelarmen Sandsteins gekennzeichnet ist. Vorbei an einem weiten Felskessel passieren sie einen weiteren, noch längeren zweiten gelben Überhang. Nach dem Überhang treten die Felsen etwas zurück. Nach ca. 200 m weiterem Wegverlauf treten die Felsen erneut im Bogen zurück, machen bewaldetem Hang Platz. Sie verbleiben auf dem Gabrielen-Steig und passieren den Fuß der sehr hohen Wand zwischen "Jägerhorn" und "Beckstein". An der scharfen Ecke des "Beckstein" haben sie den begeisternden Ausblick auf den kegeligen "Zuckerhut". Weiter um den "Zuckerhut" herum. Das steil heraufziehende Tal links unter ihnen ist das Prebischtal. Im folgenden Wegbogen vor der nächsten Felsecke verlassen sie den Gabrielen-Steig und steigen rechts den steilen sandigen Bergsteigerpfad hinauf und überwinden den feuchten Kamin. (Alternative: 15 m weiter rechts von diesem Kamin führt ein kleiner steiler Pfad hoch, der sie unter einem Felsenloch hindurch auch auf die Höhe leitet.) Im nun wieder flacheren Grasgelände auf gleichbleibender Höhe nach rechts bis nahe Klettergipfel "Zuckerhut", im Bogen auf gleichbleibender Höhe herum, den "Zuckerhut" im Rücken, auf den Grat-Pfad hinauf, dort einen schmalen Felsspalt überwinden, weiter bis auf die oberste Hochfläche und im Bogen nach links ein wenig abwärts zum "Frühstücksplatz". Damit ist man in der Mitte zwischen "Jägerhorn" und "Beckstein" auf 456 m NN. Sie sehen vor sich auf der kahlen Fläche markante Sandsteinkarren, die Höhle selbst ist von oben praktisch nicht einsehbar. Sie können nach rechts wenige Meter auf einen Absatz hinunter steigen (Längsblick in Richtung Prebischtor), von dem ein schräger Kamin mit großen Tritten (dennoch ist Seilsicherung z.B. an der gegenwärtig dort wachsenden Birke sehr geraten) direkt zur Stimmersdorfer Kapelle führt. (Zugangsbeschreibung:
R. Winkelhöfer)