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17.202 Frankfurter haben gewählt:
83% davon stimmten gegen eine Tram nach Slubice!
Protestaufruf

In Sommer 2011 wurde erneut ein Gutachten (pdf, 2,6 MB) über ein geplantes grenzüberschreitendes Straßenbahnprojekt veröffentlicht. Es ist also wieder soweit, sich zu diesem Thema politisch laut zu äußern. Ich rufe dazu alle Frankfurter auf, die am 22.01.2006 bei der Bürgerbefragung gegen dieses Tram-Projekt gestimmt haben (ca. 83 % der abgegebenen Stimmen) und bitte auch alle anderen Frankfurter, die sich damals nicht an der Abstimmung beteiligten: Erheben Sie Ihre Stimme gegen dieses Tram-Projekt und gegen die politischen Ehrgeizlinge, die eine Tram trotz einer 83%-Ablehnung durchdrücken wollen. Protestieren Sie und nutzen Sie dafür die Öffentlichkeit!

  1. Schicken Sie bitte E-Mails mit Ihrer Meinung an Frankfurter Presse-Medien (z.B. an die MOZ oder den Oderland-Spiegel.
    Senden Sie Kopien davon an die Frankfurter Parteien bzw. an die SVV-Fraktionen und an den Frankfurter OB Martin Wilke (Email: ). Schreiben Sie Leserbriefe und sprechen Sie die Stadtpolitiker direkt auf der Straße an.
     
  2. Bei der OB-Wahl am 14.03.2010 haben nur 11.970 Frankfurter ihre gültige Stimme für Herrn Dr. Wilke abgegeben. Trotzdem ist er heute Oberbürgermeister! Am 22.01.2006 haben 14.216 Frankfurter (83%) mit gültiger Stimme gegen eine grenzüberschreitende Straßenbahn votiert. Trotzdem tun Herr Dr. Wilke und die im Stadtparlament vertretenen Parteien so, als ob es dieses demokratische Votum nie gegeben hat. Dieses Ignorieren der Entscheidung von 14.216 Frankfurtern ist eine Mischung aus Hilflosigkeit, Arroganz und abgehobenem politischem Ehrgeiz. Es fehlt in Frankfurt noch immer eine politische und demokratische Kultur der Akzeptanz! Offenbar wird in Frankfurt in Sachen DEMOKRATIE mit zweierlei Maß gemessen!
     
  3. Fordern Sie die Akzeptanz des Ergebnisses vom 22. Januar 2006!
     
  4. Nutzen Sie auch die hier aufgeführten 10 Contra-Argumente!
     
  5. Verweisen Sie auf den MOZ-Artikel vom 22.07.2011. Die Mehrzahl der darin zitierten MOZ-Leser und MOZ-Anrufer lehnen eine grenzüberschreitende Straßenbahn nach Slubice ab.
     
  6. Verweisen Sie auf die Meinung von Herrn Pawel Slawiak von der Vereinigung der Slubicer Markthändler, veröffentlicht im "Märkischen Markt" vom 08.02.2006. Herr Slawiak gab zu bedenken, dass sich die Slubicer wohl nur Tickets für einen polnischen Bus leisten könnten.
     
  7. Verweisen Sie auch auf das Interview mit dem Slubicer Bürgermeister Tomasz Ciszewicz in der MOZ vom 12. Januar 2011! Er sagt darin, dass Slubice hochverschuldet und auf eine Straßenbahnverbindung nicht vorbereitet ist. Fordern Sie von Herrn Ciszewicz: Slubice sollte nicht auf einen Nahverkehr warten, sondern ihn selbst realisieren!
     
  8. Fordern Sie von den Stadtpolitikern in Frankfurt und Slubice eine Kompromiss-Lösung nach dem Görlitzer Modell: Dort bewältigt eine polnische Busfirma aus Zgorzelec den grenzüberschreitenden ÖPNV zwischen Görlitz und Zgorzelec. Solch eine preisgünstige Kompromiss-Lösung kann auch zwischen Frankfurt und Slubice realisiert werden!

Am 22.01.06 votierten 83% der abgegebenen Stimmen
gegen eine grenzüberschreitende Tram nach Slubice!

Roland Totzauer © www.rotofo.de/83prozent
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